Kinesiotaping
Pferdetaping nach Heinbokel Der Chiropraktiker und Kinesiologe Dr. Kenzo Kase entwickelte Ende 1970er Jahre das Kinesiotaping für Menschen in Japan. In den 1990er Jahren wurde das Kinesiotaping durch Schüler von Dr. Kenzo Kase nach Deutschland gebracht. Die Struktur des Materials, das für das Pferdetaping verwendet wird, ist ein feingewebtes Baumwollgewebe, was folgende Eigenschaften hat. Es ist elastisch, luftdurchlässig und selbstklebend. Durch die wellenförmige Auftragung des temperatursensitiven Acrylklebers auf das Tape können die Luft und die Flüssigkeit unter dem Tape zirkulieren. Bei allen Tapeanlagen hat das Pferd uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Der Kleber wird besonders durch Reibungswärme aktiviert. Hautreizungen sind in der Regel nicht zu erwarten, da der Kleber hypoallergen ist. Das Tape haftet ca. 1-2 Tage, manchmal auch länger. Der sogenannte Hautfalteneffekt (Convolutions) unterstützt die Heilungsprozesse des Körpers, indem die Oberflächenstruktur der Haut angehoben wird. Dadurch wird die Durchblutung des Gewebes verbessert, der Stoffwechsel angeregt und der Lymphabfluss gesteigert. Das Tape gibt es in verschiedenen Farben. Blau steht für kühlend, ebenso wie grün, wobei grün etwas weniger kühlend ist als blau. Rot steht für wärmend, gelb für anregend und beige für neutral. Anwendungsbereiche
Zur Vorbereitung
Bevor ich eine Tapeanlage bei einem Pferd anlege, mache ich immer eine osteopathische Befundung und Behandlung (Basic), um festzustellen, wo genau Probleme, Blockaden oder Schmerzen liegen. Dann entscheide ich individuell, ob eine Tapeanlage unterstützend sinnvoll ist. |
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