Swantje Dubberke
Kinesiotaping
http://www.pferdeosteopathie-dubberke.de/kinesiotaping.html

© 2011 Swantje Dubberke
Startseite  - Kontakt  - Impressum
 
 
 
Leistungen
 

Kinesiotaping

Pferdetaping nach Heinbokel

Der Chiropraktiker und Kinesiologe Dr. Kenzo Kase entwickelte Ende 1970er Jahre das Kinesiotaping für Menschen in Japan. In den 1990er Jahren wurde das Kinesiotaping durch Schüler von Dr. Kenzo Kase nach Deutschland gebracht.

Die Struktur des Materials, das  für das Pferdetaping  verwendet wird, ist ein feingewebtes Baumwollgewebe, was folgende Eigenschaften hat. Es ist elastisch, luftdurchlässig und selbstklebend. Durch die wellenförmige Auftragung des temperatursensitiven Acrylklebers auf das Tape können die Luft und die Flüssigkeit unter dem Tape zirkulieren. Bei allen Tapeanlagen hat das Pferd uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Der Kleber wird besonders durch Reibungswärme aktiviert. Hautreizungen sind in der Regel nicht zu erwarten, da der Kleber hypoallergen ist. Das Tape haftet ca. 1-2 Tage, manchmal auch länger.

Der sogenannte Hautfalteneffekt (Convolutions) unterstützt die Heilungsprozesse des Körpers, indem die Oberflächenstruktur der Haut angehoben wird. Dadurch wird die Durchblutung des Gewebes verbessert, der Stoffwechsel angeregt und der Lymphabfluss gesteigert.

Das Tape gibt es in verschiedenen Farben. Blau steht für kühlend, ebenso wie grün, wobei grün etwas weniger kühlend ist als blau. Rot steht für wärmend, gelb für anregend und beige für neutral.

Anwendungsbereiche

  • Muskel- und Gelenkproblemen (passive Stabilisierung der Gelenke durch Ligamenttechnik; Bewegungsgefühl der Gelenke verbessern)
  • Kaumuskulatur (zur Entspannung und Lockerung)
  • Spat
  • Zur Aktivierung des Lymphabflusses (Tape sorgt für Druckreduktion in den betroffenen Geweben)
  • Schmerzreduktion durch das Anheben der Oberhaut
  • Entspannung der ischiocruralen Muskulatur (lange Sitzbeinmuskeln) (z.B. bei Taktunreinheiten)
  • Schwierigkeiten der Lastaufnahme
  • Verbesserung der Mikrozirkulation (Durchblutung und Stoffaustausch in den kleinsten Blutgefäßen)
  • Harmonisierung der Muskelkontraktion
  • Entzündungshemmend
  • Abschwellend
  • Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers
  • Anregung der Stoffwechselfunktionen
  • Blutergüsse
  • Narbenentstörung

Zur Vorbereitung

  • Das Fell muss trocken und sauber sein
  • Kein Glanzspray vor dem Tapen verwenden (Tape haftet sonst nicht)
  • Bei sehr langem Fell müssen einige Bereiche evtl. leicht geschoren werden

Bevor ich eine Tapeanlage bei einem Pferd anlege, mache ich immer eine osteopathische Befundung und Behandlung (Basic), um festzustellen, wo genau Probleme, Blockaden oder Schmerzen liegen. Dann entscheide ich individuell, ob eine Tapeanlage unterstützend sinnvoll ist.